DIE TAFELRUNDE DER SCHMECKEREI

Die Fakten:

  • 6-10 Menschen
  • 10 Locations
  • 30 Gerichte 
  • 1 Mission

Die Regeln:

  • 20€ EK pro Person (excl. Getränke)
  • Gastfreundschaft
  • Auslosung des nächsten Gastgebenden
  • Abstand zwischen den Dinners mindestens 60 Tage, maximal 100 Tage 
  • 3 Gänge
  • Respekt Werten gegenüber

DINNERCLUB "NADINES TAFELRUNDE"

Werte hochhalten und leben, der Dinnerclub ist aus der Ideen entstanden, gleichgesinnte Menschen, die alle Spaß an gutem Essen, vernünftigen Manieren und an Kult und Kultur haben, zusammen zuführen. „Sonntags schick essen gehen“ – wisst ihr das noch? Vielleicht ein Erlebnis aus eurer Kindheit oder aus der letzten Woche, auch wenn diesen Wortlaut heute wohl kaum einer mehr nutzt, so ist doch klar was damit gemeint ist. Das gemeinsame Essen zelebrieren, das beginnt schon mit der Vorbereitung, als Gast genau so wie als Gastgeberin. Ist es nicht etwas wundervolles, wenn du dich „aufhübschst“, wenn du Kleidung aus dem Schrank hervorziehst, die du im Alltag nicht anziehen würdest? Genau das ist schon die Wertigkeit eines gemeinsamen Essens, du zollst Respekt, Anerkennung und vermittelst die Tradition der Kultur. Gewählte Kleidung, gewähltes Erscheinungsbild, gewählte Ausdrucksweise und „bedacht“ sein.

VON ALLEIN WIRD ES NUR SCHLECHTER

Durch die vergangene und noch anhaltende Krise ist unser Benimm dem Anderen gegenüber nicht besser geworden. Uns fehlt das abgleichen unserer selbst in der Gesellschaft. 

Kontaktbeschränkungen gerade zur älteren „Werte vollen“ Generation, Homeoffice, Reiseverbote und öffentliche Lockdowns des kulturellen Lebens sorgen dafür, dass wir uns ganz stark auf unseren kleinsten Kosmos konzentrieren und so keine Möglichkeit mehr haben Werte und Benimm zu leben. Die Schlabberhose im Homeoffice, die Kamera ausgeschaltet lassen, weil man sich dann gar nicht erst anziehen muss. Vermeintliche Gemütlichkeit die nachweislich nicht nur für weniger Produktivität sorgt, sondern auch die Werte verschwimmen lässt.

Tja, und dann? Dann wird es gefährlich für die Kultur unseres „Abendlandes“. Denn Kultur ist etwas, wo du dich aktiv drum kümmern musst. Dich wird niemand aus dem Hoodie in Bluse quetschen, ausser vielleicht deine Mutter, wenn du das Glück hast, dass sie dich sieht, bevor du das Haus verlässt. Um hier ein großes Stück weit, Pionierarbeit zu leisten und Werte aufrecht zu erhalten, wurde ,mein Dinnerclub „Nadines Tafelrunde“ in die Welt gerufen. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, mit dem, was ich leiste, Werte zu erhalten , zu leben und ja, sogar wieder zu beleben.

Folge dem Ruf der Kultur, der Tradition und der Werte bringe diese in die Welt. Gründe deinen eigenen Dinnerclub. Du bekommst hier stetig Inspirationen, Wissen und Ideen.

KULTUR IM ICH

Wenn du mich nach meiner Mission fragen würdest, so würde ich dir antworten : „ich möchte Werte, kulturell und kulinarisch hochhalten und ihre Wichtigkeit hervor heben.“ Diese Mission, auch wenn nicht so deutlich benannt wie heute, lebe ich rückblickend seit ich denken kann. Die Wertigkeit einer echten Tafelrunde, mit all´den Intentionen die hinter dem gemeinsamen zu sich nehmen von Nahrung stehen, sind so alt wie die Menschheit selbst und so wichtig weil sie uns kulturelle Verbundenheit zu unseren Mitmenschen schenkt. 

Wozu braucht der Mensch Kultur? Die individuelle Moral- und Wertvorstellung wird in unserem individuellen Persönlichkeitsaufbau als Dreh- und Angelpunkt gesehen, so verbinden wir uns mit Menschen, die ähnliche Wertvorstellungen wie wir selbst haben, wir beginnen uns mit einigen Dingen zu identifizieren, während andere für uns nicht annehmbar sind.

KULTUR IM WIR

Raum für Identität in Gemeinschaft, das gibt Kultur. Dinge und Gegebenheiten werden durch Kultur in ein Verhältnis zueinander gesetzt. Ein Beziehungsgeflecht wird von der Kultur gebildet, in dem wir uns selbst „orten“ können. Wir bewegen uns in dem was wir sind, nicht in einem luftleeren Raum sondern setzen uns mit den Menschen, die uns umgeben in Beziehung und erschaffen dadurch Sinn. Wir brauchen sowohl die Freiheit als auch die Begrenzung des Horizonts. Eine Kultur will gepflegt werden, sie verkümmert, wenn wir uns nicht aktiv um ihren Erhalt kümmern. Das gemeinsame Essen, das teilen von Nahrung, der Austausch von guten Gesprächen, eine Kultur, ein Wert, der manchmal in Vergessenheit geraten zu scheint, samt all´ seiner Wertigkeit